Betonböden & Ingenieurbüro GmbH
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Beide Begriffe und Verfahren sind im Bereich Industrieböden nach wie vor als

genannte Einbauverfahren zu finden. Doch was verbirgt sich dahinter?

Wie sieht der Arbeitsablauf bei diesen Verfahren aus?

Worin unterscheiden sie sich? Sind die Verfahren vergleichbar, wird dieselbe

Qualität erzielt? All diese Fragen wollen wir Ihnen im Folgenden erörtern und

hoffen, Ihnen damit eine Hilfe an die Hand geben zu können.

Ziel beider Verfahren ist es, im Ergebnis einen möglichst schwindarmen

Beton zu erzeugen. Dazu ist jedoch ein möglichst optimaler

Wasser-Zement-Wert erforderlich, so dass möglichst wenig Wasser

während des chemischen Abbindevorganges ungebunden bleibt.

Ein solcher Beton wäre jedoch nicht in der geforderten Qualität verarbeitbar,

da er in der Verarbeitungskonsistenz zu steif werden würde. Aus dieser

„Notsituation“ heraus sind die oben genannten Verfahren entstanden.

 

1.) VAKUUMBETON: bei dieser Technik, die im übrigen die erste bekannte

Möglichkeit darstellt, die Verarbeitungskonsistenz des Betons zu verbessern,

wird dem Beton vor dem betonieren Wasser zugegeben, wodurch sich der

extrem wichtige Wasser-Zement-Wert drastisch erhöht, aber auch die für d

en Einbau entscheidende Konsistenz auf das erforderliche Maß gebracht wird.  

In der Theorie wird dem Beton nach dem Einbau nun das überschüssige Wasser

über Vakuummatten, die auf die Oberfläche gelegt werden, wieder entzogen, s

o dass der nun vorliegende Beton den gewünschten Wasser-Zement-Wert

erreicht und somit die Kriterien für einen Industrieboden erfüllt.

 

2.) FLIEßBETON: Dieses neuere Verfahren basiert auf dem Einsatz

hochwertiger chemischer Betonzusätze. Das Fließmittel wird ebenfalls

vor dem Betonieren zugegeben, jedoch in so geringen Mengen, dass

die Stoffrechnung des Betons nicht verändert wird. Die einzelnen Zuschlagstoffe

werden mit einer Gleitschicht ummantelt, so dass sich faktisch die Betonkonsistenz

auf das erforderliche Maß erhöhen lässt. Der Beton ist nun verarbeitbar. Ist der

Beton eingebaut, verliert sich die Wirkung des Fließmittels von alleine und der

Beton kann nun ganz „normal“ erhärten.

 

Das Vakuumverfahren ist nun mit vielen Unsicherheiten versehen, die nicht

eine durchgängige optimale Qualität hervorbringen. Ebenso ist dieses Verfahren

erheblich zeitaufwendiger, da ein zusätzlicher Arbeitsgang erforderlich ist, der z

udem mit einem hohen technischen Aufwand verbunden ist. Ist der Beton

eingebaut, muss diesem das zuvor zugegebene Wasser wieder entzogen werden.

Dazu bedient man sich sogenannter Vakuummatten. Dieses Verfahren ist, führt

man es technisch korrekt aus, sehr zeitaufwendig. Dadurch verringert sich die

mögliche Tagesleistung extrem. Dennoch ist nicht gewährleistet, dass das

Wasser gleichmäßig dem Beton entzogen worden ist, unterschiedliche

Betonqualitäten sind die Folge.

Weiterhin besteht beim Einbau die Gefahr des Entmischens aufgrund von zuviel

Wasser. Beim Vakuumieren wiederum wird ein zusätzliches Risiko durch

einen beständigen Sog nach oben erzeugt. Feinanteile, die einen wichtigen

Bestandteil der Betonmatrix bilden, da sie für Homogenität und optimalen

Verbund (Ummantelung der Zuschlagkörner) sorgen, werden mit nach oben

gezogen und bilden an der Oberfläche eine störende Schicht, die nicht optimal

abbindet und so für Beeinträchtigungen an der Oberfläche sorgt.

Unter dem Zeit- und Kostendruck ist zudem eine korrekte Ausführung, die dennoch

oben genannte Risiken birgt, nicht gewährleistbar und vor allem nicht nachprüfbar.

Auch wenn die Vakuummatten nur kurz an der Oberfläche angewendet werden,

lässt sich eine bearbeitbare Oberfläche erzielen, in den unteren Schichten ist

jedoch noch der minderwertige Beton eingebaut, der unweigerlich zu Schäden führt,

da das überschüssige Wasser nur im oberen Bereich der Platte abgesaugt worden ist.

Bei Fließbeton wird ein chemischer Zusatz verwendet, der gleichmäßig im Beton

verteilt ist. Da keine Manipulation der Stoffraumrechnung des Betonwerkes erfolgt,

ist die vorherbestimmte Betonqualität sicher zu erreichen. Sämtliche Unsicherheiten

bei der Verarbeitung sind eliminiert, eine konstante Qualität erzielbar.

Weiterer Vorteil des Verfahrens ist, dass der Abbindeprozess des Betons

zunächst verzögert wird. Verliert sich die Wirkung des Fließmittels findet dieser

Prozess dann schneller und gleichmäßiger statt, so dass eine

bessere Oberflächenbearbeitung ermöglicht wird.

 

Zusammenfassung:

Aufgrund der vielen Unwägbarkeiten in der Verarbeitung von Vakuumbeton stellt

dieses Verfahren ein zu großes Risiko zur Erzielung einer bestmöglichen Qualität

dar. Auch wenn sich kein wirtschaftlicher (sprich monetärer) Vorteil bei der

Verwendung von Fließbeton ergibt, stellt dieses Verfahren in der heutigen Zeit jedoch

die Variante zur Erzielung der geforderten Qualitätsansprüche dar, was nicht auch

zuletzt die Verbreitung dieses Verfahrens unter Baufirmen und

auch Industriebodenherstellern dokumentiert.

Vakuumbeton und Fliesbeton
Problematik
Hochregallager
Problematik Hochregallager
Vakuumbeton
und Fliesbeton
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Trennschiene
Omega-Profil
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Abstellung bei
durchgehender
Bewehrung
Abstellung bei durchgehender Bewehrung
Induktionsgeführte
Systeme
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Qualität
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